Persönliches über Daniela Sacko

Mein Name ist Daniela Sacko, geboren 1980 in Grossarl und lebe in Tirol, Österreich. Ich bin Gründerin der non-profit Organisation Daniela Sacko Ministries. Meine Leidenschaft - die Menschen - stehen im Mittelpunkt der Organisation.

 

Anfang 2015 begann ich meinem Kindheitstraum aktiv zu folgen, mich in der Entwicklungshilfe zu engagieren. Ursprünglich war ein Volunteerprogram im Raum Asien oder Afrika geplant. Von Natur aus sehr skeptisch und interessiert an den Hintergründen der heutigen klassischen Entwicklungshilfe recherchierte ich ausführlich und nahm Kontakte weltweit auf. Ob als Englischlehrerin oder in der Kinderbetreuung in den Waisenhäusern von Nepal, Indien und Afrika - alle Möglichkeiten standen mir offen. 

 

Es sollte alles anders kommen als geplant. Um mir die Gegebenheiten vor Ort anzusehen, Schulen sowie Waisenhäuser zu besuchen, entschied ich mich schlussendlich dafür, alleine und auf eigene Verantwortung nach Afrika zu reisen.

Gegen Ende Juni 2017 flog ich nach Nairobi, die Hauptstadt Kenias. Was oder wer mich erwartet, war mir bis zur Ankunft völlig unklar. Ein Freund, den ich lediglich über das Internet kennengelernt hatte, sollte mich abholen und mich bei der Reise quer durchs Land bis in den Westen Kenias, nahe zur Grenze Ugandas, begleiten. Nach wenigen Tagen bereits, verbrachte ich meine Tage mit den Einheimischen, wohnte in ihren Häusern und lernte dadurch den typischen kenianischen Alltag kennen. Dabei erfuhr eine außergewöhnliche Zuneigung; ich fühlte mich den Menschen auf eine besondere Art und Weise sehr verbunden. Ich war Teil einer Familie geworden, führte stundenlange Gespräche mit ihnen, erhielt Antworten auf meine offenen Fragen und tiefe Einblicke in das Leben der Einheimischen. Die Erlebnisse während der Reise und die Eindrücke, veränderten mein Leben und meine Einstellung zur Entwicklungshilfe, grundlegend.

 

Für mich gab es kein „Zurück„ in das Leben, das ich kannte. Ich wollte etwas tun, etwas verändern.

Ich habe Daniela Sacko Ministries gegründet, weil ich die Menschen liebe und jeder Mensch ein Recht auf ein würdiges Leben hat. Meine Einstellung ist es, den Menschen weder Fisch noch die Angel zum Fischen zu geben, sondern sie erstmal zu fragen, ob sie überhaupt Fisch essen. Dort beginnt für mich die Entwicklungshilfe. Gemeinsam auf Augenhöhe mit den Betroffenen zu arbeiten und die Ursache der Armut an der Wurzel zu behandeln.

Für viele, besonders in der westlichen Welt, wird Armut als Mangel an materiellen Dingen gesehen. Mangel an Nahrung, Wasser, Kleidung… Armut ist nicht nur ein Mangel an Geld, nicht nur Hunger, Obdachlosigkeit oder fehlende Kleidung. Viele Menschen sind von sozialer und geistiger Armut geplagt; Selbstzweifel, Depression, Aussichtslosigkeit – viele werden unterdrückt und reagieren hoffnungslos und resignieren.

Ich persönlich glaube, dass Armut in zerbrochenen zwischenmenschlichen Beziehungen verwurzelt ist.

Warum sollen unsere Ansichten von Reichtum und Armut die gleichen sein, wenn doch auch unsere Welten in denen wir leben unterschiedlicher nicht sein könnten?

Ich glaube daran, dass wir die Menschen dabei unterstützen sollten, selbst etwas zu erschaffen und zu produzieren, als „nur„ Gelder zur Verfügung zu stellen. Somit erlangen sie Selbstbewusstsein und Wertschätzung sich selbst gegenüber und machen sich unabhängig in jeglicher Weise. Wir tauschen unser Wissen aus, stellen die fehlenden Ressourcen bestmöglich zur Verfügung und unterstützen mit Know - How. 

 

Den Stand der Dinge bezüglich der Organisation und Persönliches könnt ihr regelmäßig in meinem Blog/Vlog nachlesen-/hören.